Lavendel-Zitronen-Tarte

Mojn!

Der Sommer ist da! Aber da wir bis jetzt noch keinen Urlaub hatten, um diesen zu genießen und die nächste Zeit durch die Uni auch eher anstrengend wird, dachten wir, dass wir den Sommer einfach zu uns holen. Und was schreit mehr nach Urlaub und Sommer als Zitronen? Gepaart mit einem Hauch von Lavendel muss man einfach nur die Augen schließen und schon befindet man sich mitten in der Provence.

Passt super zu? Sommer, Sonnenschein und einem Nachmittag in der Provence.

Wie schmeckt’s? Zitronig mit einem Hauch Lavendel.

Aufwand? Mittel

Du brauchst:

Für den Teig:

  • 200g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 100g kalte Butter, klein gewürfelt
  • 20g Zucker
  • 1 TL Lavendelblüten
  • 2 Eigelb
  • 2 EL Eiswasser

Für die Zitronenfüllung:

  • 175g Zucker
  • Abrieb und Saft von 3 Zitronen
  • 3 Eier
  • 2 Eigelb
  • 175g Butter

Für die Baiser-Tupfer:

  • 60g Zucker
  • 40g Eiweiß

Für die Lavendel-Creme:

  • 200g Schlagsahne
  • 1 TL Lavendelblüten
  • 2 EL Puderzucker

Und so geht’s:

  1. Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Tarteform von 23 Durchmessern leicht einfetten.
  2. Für die Lavendel-Creme die Schlagsahne mit den Lavendelblüten in einem Topf kurz aufkochen lassen. Danach die Sahne durch ein Sieb streichen und für ca. 2 Stunden kaltstellen.
  3. Für den Teig Mehl, Salz und die kalte Butter in die Küchenmaschine geben und mit der Puls-Funktion zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Lavendelblüten, Eigelb und Eiswasser dazugeben und pulsieren, bis sich die Zutaten gerade so grob verbunden haben. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einer Scheibe formen. In Frischhaltefolie wickeln und etwa 15 Minuten kalt stellen.
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen, der groß genug ist, um die Tarteform auszukleiden. Den Boden mit einer Gabel einstechen und weitere 15 Minuten kalt stellen. Den Tarteboden erst mit Backpapier, dann mit getrockneten Hülsenfrüchten oder Reis belegen und im Ofen 12 Minuten blindbacken. Papier und Hülsenfrüchte entfernen und weitere 6 – 8 Minuten backen, bis der Teig goldbrauch ist. Komplett auskühlen lassen.
  5. Für die Zitronenfüllung Zucker, Zitronenabrieb und -saft sowie Eier und Eigelb in einem Topf bei niedriger Temperatur unter Rühren erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Butter einrühren, bis sie komplett geschmolzen ist. Weiterrühren, bis die Mischung andickt. Dabei aufpassen, dass sie nicht zu heiß wird und die Eier stocken. Die Füllung nun durch ein Sieb streichen, um alle Klümpchen zu entfernen und auf den Tarteboden gießen. Die Tarteform auf ein Backblech stellen.
  6. Für die Baisers-Tupfen Zucker und Eiweiß in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer über dem heißen Wasserbad verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse eine Temperatur von 70 Grad hat. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Eier aufschlagen, bis die Mischung weiße, steife Spitzen bildet. Die Masse in einen Spritzbeutel mit einer 1-cm-Tülle füllen und Baiser-Tupfer rundherum an den Rand der Tarte auf die Füllung setzen. Die Tarte etwa 10 Minuten im Ofen backen, bis die Füllung gerade fest und die Baiser-Tupfer leicht gebräunt sind. Bei Zimmertemperatur komplett abkühlen lassen.
  7. Die Lavendelsahne und den Puderzucker aufschlagen, bis sich zarte Spitzen bilden. Die Creme auf die Tarte löffeln und mit Blaubeeren und Lavendelblüten dekorieren.

Wie Du auf den Fotos sehen kannst, haben wir die Tarte in kleinen Formen gebacken. Hierfür haben wir dieselbe Menge an Zutaten verarbeitet und alles auf ca. 5 kleine Förmchen aufgeteilt. Bei dem Rezept haben wir uns von einem Rezept des Food and Travel Magazins inspirieren lassen.

Wir hoffen, dass dir das Rezept gefällt und mindestens genauso gut schmeckt wie uns! Bis zum nächsten Kuchendienstag,

2 Kommentare zu „Lavendel-Zitronen-Tarte

  1. Hallo Annika,
    ihr habt wieder ein tolles Rezept
    im Blog. Fast jede Woche schaue und staune ich über die schönen Rezepte und Bilder.
    Herzliche Grüße aus Norwegen, Bärbel und Familie.
    PS: Wir haben viel gesehen – Norwegen ist wirklich faszinierend.
    Außerdem ist unser Guide André die letzten Monate viel gereist und hat uns die schönsten Ecken gezeigt. Seit gestern ist Schirin mit dabei.

    1. Liebe Bärbel, vielen lieben Dank! Schön, dass Dir unsere Beiträge gefallen 😊 Das klingt toll, irgendwann wollen wir es auch mal nach Norwegen schaffen! Liebe Grüße aus Hamburg an Dich und den Rest der Familie

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