Schwarzwälder Kirschtorte

Mojn!

Für uns stellt unser Kuchendienstag inzwischen eine feste Institution dar. Manchmal gibt es aber Anlässe, bei denen auch wir gerne mal eine Ausnahme machen – und das ist heute der Fall. Für diesen Post übernehme ich (Annika) mal das Ruder, denn heute hat Wiebke Geburtstag! Gefeliciteerd liefje! Wenn man, so wie wir, in seiner Freizeit einen Backblog hat, darf neben Geschenken ein Kuchen natürlich nicht fehlen.

Traditionell gibt es bei uns eigentlich immer Marmorkuchen an Geburtstagen, aber dieses Jahr wollte auch ich mal was Neues ausprobieren. Zu meinem Geburtstag hatte Wiebke ja einen Lettercake gebacken. Ich habe lange überlegt und letztendlich habe ich die Inspiration zu dem heutigen Backprojekt vom Geburtstagskind höchstpersönlich bekommen. Vor ein paar Wochen meinte Wiebke zu mir, sie hätte mal wieder richtig Lust auf ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte. Und da hat es Klick gemacht – wie kann man auch keine Lust auf diesen Kuchen haben! Schon ewig nicht mehr gegessen und vor allem noch nie gebacken, habe ich mich schließlich an die Herausforderung gewagt und das ist dabei herausgekommen:

Wie schmeckt’s? Klassisches Rezept – klassischer Geschmack!

Passt super zu? Zum Kaffeeklatsch am Sonntag oder zu Geburtstagen.

Aufwand? Mittel.

Inspiration habe ich mir vom Blog von Kaffee & Cupcakes geholt, das Rezept aber ein bisschen abgewandelt. Ich wollte mehr Böden, damit die Torte schön hoch wird. Kirschwasser hatte auch ich nicht zur Hand, aber es schmeckt auch ohne. Wenn Du nicht darauf verzichten möchtest, kannst Du es ja ganz nach Belieben noch hinzufügen.

Du brauchst:

Für die Biskuitböden:

  • 4 Eier
  • 100 g Zucker
  • 100 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 10 g Kakaopulver
  • 30 g Speisestärke

Für die Kirschmasse:

  • 1 großes Glas Sauerkirschen
  • 1 Päckchen roten Tortenguss
  • 15 g Zucker

Für die Sahnemasse:

  • 800 ml Schlagsahne
  • 1 Päckchen Sofort Gelatine
  • 40 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt oder gemahlene Vanille

Für die Dekoration:

  • 6 Kirschen aus dem Glas
  • Zartbitter Schokoladenraspeln

Und so geht’s:

  1. Die Böden werden zweimal gebacken (die Rezeptangaben sind also doppelt), d.h. du machst die Anleitung für die Böden zweimal, dann bekommst du am Ende 4 Böden. Wichtig ist nur, dass du den Teig immer „frisch“ zubereitest, bevor du ihn in die Form in den Ofen gibst. Wenn Du zwei gleich große Formen hast, kannst du den ganzen Teig auch auf einmal machen und wenn nicht, dann kannst du einfach zweimal hintereinander backen.
  2. Den Ofen heizt Du auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Den Boden einer Springform (ich habe eine mit 15cm Ø genommen) mit Backpapier auslegen. Den Rand nicht einfetten, da sonst der Biskuit nicht „hochklettern“ kann.
  3. Für die erste Hälfte vom Teig zwei Eier schaumig schlagen und dabei den Zucker langsam einrieseln lassen. Sobald die Masse deutlich heller und luftiger ist (dauert etwa 3 Minuten), siebst du 50g Mehl, 1/4 TL Backpulver, 5 g Kakao und 15 g Speißestärke in die Eier-Zucker-Masse und hebst es ganz vorsichtig und nur so lange bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind unter, damit der Teig schön fluffig bleibt. Ab damit in die Springform und etwa 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Damit Du am Ende vier Böden hast, wiederholst Du Schritt Nr. 3 und backst das Ganze nochmal.
  4. Sobald die Böden durch sind, aus dem Ofen und sofort aus der Form holen. Dann umgedreht auf einem Rost auskühlen lassen, damit die Böden oben schön gerade sind.
  5. Die Kirschen abtropfen und den Saft auffangen. Dabei 6 schöne Kirschen für die Deko beiseite legen. Den Tortenguss nach der Packungsanleitung zubereiten und die Kirschen am Ende wieder dazugeben. Abkühlen lassen.
  6. Für die Sahnemasse die Sahne steif schlagen und dabei den Puderzucker und die Vanille zugeben. Kurz bevor die Sahne komplett steif geschlagen ist, langsam die Sofort Gelatine zugeben.
  7. Die ausgekühlten Böden jetzt einmal durchschneiden, damit Du vier Böden hast.
  8. Dann geht es auch schon ans Stapeln. Auf den ersten Tortenboden gibst Du etwas von der Kirschmasse und darauf Sahne. Dann wieder Boden, Kirschen und Sahne. Das wiederholst du insgesamt drei Mal. Wenn der oberste Boden auf der Torte ist, wird das Ganze mit der restlichen Sahne schön dick ummantelt, damit alles ganz weiß ist.
  9. Für die Deko drückst du die Schokoraspeln an den Seiten der Torte fest. Mit Hilfe eines Spritzbeutels setzt du nach Belieben kleine „Hütchen“ auf die Torte und drapierst die aufgehobenen Kirschen darauf.

Hach, manchmal geht doch nichts über ein schönes Stück Schwarzwälder Kirschtorte! Es lohnt sich auf jeden Fall, diesen Klassiker nachzubacken. Bei einem nächsten besonderen Anlass kannst Du dich ja mal daran wagen. Lass uns doch gerne einen Kommentar da, wenn Du unser Rezept ausprobiert hast, wir freuen uns!

Jetzt wird aber erstmal geschlemmt und Wiebkes Geburtstag gebührend gefeiert! Ich freue mich schon auf das nächste Backprojekt, dass wir dann auch endlich wieder gemeinsam angehen werden. Habt einen guten Start in die Woche und diesmal wirklich bis zum nächsten Kuchendienstag,

Unterschrift_Annika

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