Vegane Geburtstagstorte

Mojn!

Unsere kleine Schwester hat heute Geburtstag! Und was gehört zu einem Geburtstag immer dazu? Richtig, Kuchen. Oder in unserem Fall sogar eine Torte! Da eine kleine Torte noch auf unserem Blog fehlte, war das die passende Gelegenheit das Ergebnis gleich mal zu fotografieren und das Rezept aufzuschreiben. Unsere Schwester ernährt sich vegan, weswegen wir für dieses Rezept keine Eier, Milch und Butter verwendet haben. Wie schwer kann eine vegane Torte schon sein, dachten wir uns? Tja, falsch gedacht… An sich ist das Rezept super simpel, aber bei uns war an diesem Tag der Wurm drin. Die Tortenböden sind beim ersten Versuch nichts geworden, also mussten wir sie noch mal backen. Und die heißen Temperaturen, die momentan in Hamburg herrschen sind nicht gerade vorteilhaft, wenn man eine Buttercreme anrühren möchte.

Aber wie Du sehen kannst, ist die Torte doch noch was geworden! Die Böden sind super saftig und in Kombination mit der süßen Creme und den fruchtigen Beeren, ist das Ganze unwiderstehlich. Wir haben die Torte in einer Springform mit 15 cm Durchmesser gebacken und sie dafür lieber ein bisschen höher gestapelt. Außerdem haben wir die Torte nicht komplett mit der Buttercreme eingedeckt, sondern sie „naked“ gelassen. Falls Du noch ein wenig unsicher bist, was das Torten eindecken/einstreichen angeht, ist das ein super Tipp. Es sieht sogar besser aus, wenn alles ein wenig unordentlich ist und nicht allzu glatt.

Wie schmeckt’s? Schokoladig, cremig, fruchtig (und man schmeckt überhaupt nicht, dass die Torte vegan ist)

Passt super zu? Der nächsten Geburtstagsparty

Aufwand? Mittel

Du brauchst:

Für den Teig:

  • 450g Mehl
  • 4 EL Kakaopulver
  • 500 ml Wasser
  • 350g Zucker
  • 8 TL Backpulver
  • 12 EL Öl
  • 2 Päckchen Vanillezucker

Für die Creme:

  • 200g vegane Butter/Margarine
  • 460g Puderzucker
  • 1 EL Wasser
  • Beeren nach Wahl

Und so geht’s:

  1. Den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Springform mit 15 cm Durchmesser einfetten.
  2. Für den Teig alle Zutaten in eine große Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Den Teig in die Form füllen und für 20-25 min backen (wir haben das 4 mal wiederholt). Am besten noch die Stäbchenprobe machen, um sicherzugehen, dass der Kuchen durchgebacken ist.
  4. Für die Creme die vegane Butter mit der Küchenmaschine oder einem Handrührgerät weiß-schaumig schlagen. Den Puderzucker sieben, in 2 Teilen zur Butter geben und gut aufschlagen. Nun das Wasser dazugeben und nochmal verrühren.
  5. Wenn die Böden fertig gebacken und ausgekühlt sind, kann die Stapelarbeit beginnen. Einen Boden auf eine Tortenplatte Deiner Wahl stellen und mit ein wenig Creme bestreichen. Darauf die Beeren gleichmäßig verteilen und den nächsten Boden daraufsetzen.
  6. Wenn alle Böden aufeinandergestapelt sind, die restliche Creme oben und am Rand verstreichen, sodass man am Rand noch die Böden sieht.
  7. Die Torte am Besten für ein paar Stunden in den Kühlschrank geben, damit die Creme sich ein wenig festigt.

Kleiner Tipp: Um den Beeren diesen schönen frostigen Look zu verleihen gibst du sie am Tag vorher in die Gefriertruhe. Wenn Du sie wieder herausnimmst musst du darauf achten, dass Du sie nicht mit den Fingern berührst, weil dadurch die Beeren direkt antauen.

Wir können uns an diesem Anblick gar nicht sattsehen und sattessen! Ein bisschen stolz sind wir auch, dass wir es trotz aller Widrigkeiten geschafft haben, so ein schönes Törtchen zu kreieren. Wir hoffen Dir gefällt unsere Torte genauso gut wie uns und konnten Dich zum nachmachen anregen. Bis zum nächsten Kuchendienstag,

PS: Alles Liebe zum Geburtstag Birte! Wir haben dich sehr lieb!!

PPS: Wir hoffen du bist nicht sauer, dass du die Torte nur durch den Bildschirm genießen kannst. Vielleicht backst du sie ja mal nach oder wir gebacken Dich bei Deinem nächsten Besuch.

6 Kommentare zu „Vegane Geburtstagstorte

  1. Hallo Annika, nachdem wir uns gestern in Hall gesehen haben und André mir von deinem Backblog erzählt hat, habe ich heute Morgen gleich gestöbert und bin fündig geworden.
    Ihr backt ja tolle Sachen!!! Und eure Internetseite ist wunderschön.
    Bin grad auch am Backen – Baguette, Hefezopf, Laugengebäck – ist übrigens überhaupt nicht schwer. Falls ihr im hohen Norden mal Sehnsucht nach schwäbischen, bayrischen oder fränkischen Brezeln habt. Die Frage ist nur, wollt ihr dicke oder dünne Ärmchen? 🙂
    Herzliche Grüße, die Käsespätzlesmama.

    1. Ganz lieben Dank für die netten Worte!! Wir freuen uns, dass Dir unser Blog so gut gefällt 😊
      Am liebsten haben wir natürlich die dünnen Ärmchen! Schön knusprig, lecker! Die bekommt man hier leider tatsächlich nicht, über das Rezept würden wir uns deshalb natürlich sehr freuen!
      Ganz liebe Grüße aus Hamburg in die Heimat, Annika und Wiebke

      1. Hallo Annika, das Rezept kommt, wenn wir wieder im Hohenlohischen sind.
        Eure Bilder sind profilike! Und das WMF-Fächerbesteck erinnert mich an meine Mutter und meine Oma.
        Herzliche Grüße aus der südlichen Steiermark – hier gibt es auch tolles Gebäck, Bärbel.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s